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VW will Kapazitäten in China verdoppeln

2010-07-07 12:51

Weitere Fertigungsstätten sind geplant

Volkswagen will seine Produktions-Kapazitäten in China innerhalb von drei bis vier Jahren auf drei Millionen Autos verdoppeln. Das kündigte VW-Chef Martin Winterkorn am Dienstag nach Angaben eines Sprechers bei der Vertragsunterzeichnung für ein neues Werk in der Stadt Foshan in der südchinesischen Boom-Provinz Guangdong an. Mit zusätzlichen Fertigungsstätten wolle Volkswagen bis 2013 oder 2014 in der Lage sein, rund drei Millionen Autos im Reich der Mitte zu bauen. 2009 hat Europas größter Autobauer in China 1,4 Millionen Autos abgesetzt.

 Auf seinem weltweit wichtigsten Markt, der trotz globaler Wirtschaftskrise ein ungewöhnlich rasantes Wachstum erlebt, ist Volkswagen heute völlig ausgelastet. Der Vollausbau der Werke in Chengdu und Nanjing, das jetzt mit dem Partner First Automotive Works (FAW) vereinbarte neue Werk in Foshan und ein geplanter zusätzlicher Standort zusammen mit dem anderen Partner Shanghai Automotive (SAIC) wird die Kapazitäten in einem ersten Schritt bis 2012 zunächst auf schätzungsweise 2,6 Millionen Fahrzeuge bringen.

Nach einem Zuwachs um 36,7 Prozent im vergangenen Jahr hat der Absatz von Volkswagen in China in den ersten vier Monaten um 53 Prozent im Vergleich zum krisenbedingt schlechten Vorjahreszeitraum zugelegt. Für das gesamte Jahr 2010 rechnet Volkswagen mit einem Wachstum von deutlich über 20 Prozent. Allein zwischen 2010 und 2012 wird Volkswagen rund sechs Milliarden Euro in China investieren, nachdem es in den 25 Jahren seit 1984 7,8 Milliarden Euro waren.

VW-Chef Martin Winterkorn setzt voll auf die chinesische Karte

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